Wildwuchs ade: Moderne Motorsensen

Ob kleine Ausputzarbeiten oder die Rodung einer stark verwilderten Brachfläche: Motorsensen sind aus der Garten- und Grundstückspflege nicht mehr wegzudenken.

Als leichter Elektro-Rasentrimmer, leise und flexible Akku-Motorsense oder kraftvoller Benzin-Freischneider machen sie mit Unkraut und Gestrüpp kurzen Prozess. Um den vielfältigen Einsatzgebieten gerecht zu werden, ist das Angebot in den QMF-Betrieben an entsprechenden Geräten breit. Worauf muss der Anwenderachten:

Rundum gut abschneiden
Bei Geländespezialisten sind Gerät und Schneidwerkzeug optimal aufeinander abgestimmt. Für Ausputzarbeiten an Zäunen, um Bäume und Sträucher sowie zum Abmähen kleinerer Flächen ist ein Mähkopf mit Nylonfaden erste Wahl. Zähes Gras lässt sich mit einem Mähkopf mit beweglichen Kunststoffmessern oder einem Grasschneideblatt aus Stahl entfernen. Ist das Gestrüpp besonders zäh oder verfilzt, kommen Dickicht- oder Häckselmesser zum Einsatz. Muss die Fläche von Büschen oder sogar dünnen Bäumen befreit werden, sind Kreissägeblätter gefragt.

Effiziente Antriebstechnik
Es gibt Motorsensen in drei Antriebsarten: Für lärmsensible Bereiche lassen sich mit leichten Elektro-Motorsensen kleine Flächen oder Rasenkanten rund ums Haus trimmen. Das gibt es auch ohne Kabel in zudem abgasfreien Akkumodellen. Mit nur einer Akkuladung bis zu 50 Minuten arbeiten entspricht etwa der Pflege von 250 m² Rasen. Speziell für den Akkuantrieb entwickelte Fadenmähkopf rücken dem Grün bis zu 20 cm zu Leibe. Für die Arbeit auf größeren Flächen sind Benzin-Motorsensen ideal: Leicht zu starten und bedienen, Fadenmähköpfe austauschbar.

Kräfte schonen
Motorsensen werden überall dort eingesetzt, wo der Rasenmäher nicht weiterkommt:  zwischen Sträuchern, in unwegsamem Gelände, hohem Gras oder bei noch ungestutzt Rasenkanten. Die Abdeckung über dem Mähkopf hält aufgewirbeltes Mähgut zurück, unter Büschen und Bäumen wird er zum idealen Abstandshalter. Die Motorsense kann ohne eine Beschädigung nah am Stamm geführt werden.

Mähen wie ein Profi
Auf die richtige Technik kommt es auch bei sehr hohem Gras oder zähem Unkraut an. Experten empfehlen, dabei zuerst mit einer Bewegung nach rechts den oberen Teil des Schnittguts zu kappen und anschließend mit der Gegenbewegung den unteren. Bei größeren, ebenen Flächen ist es ratsam, sich an den Außenseiten entlang bis zur Mitte vorzuarbeiten, während sich in Steillagen am Hang die sogenannte "Streifenmethode" bewährt hat: Dabei wird zunächst ein Streifen parallel zum Hang gemäht, bevor der nächste darüber liegende Abschnitt an der Reihe ist. Die abgemähte Fläche dient dabei jeweils als Standort.
Nach dem Einsatz bewahrt der Gartenfreund seine Motorsense am besten hängend auf und lagert den Mähfaden nicht zu trocken. Auf diese Weise bleibt er jederzeit elastisch.

Arbeitsschutz nicht vergessen
Auch die eigene Sicherheit darf der Hobbygärtner bei der Arbeit mit der Motorsense nicht vernachlässigen. Vor Beginn der Arbeit sollte er das Gelände auf mögliche Rutschgefahren oder Stolperfallen überprüfen. Zudem dürfen sich beim Betrieb des Geräts in einem Umkreis von 15 Metern keine Personen aufhalten, um niemanden durch eventuell hochgeschleuderte Erde oder Steine zu gefährden. Die Kleidung sollte zweckmäßig und bequem sein, eng anliegen und den Gärtner bei seiner Arbeit nicht behindern. Arbeitshandschuhe aus Leder, eine Schutzbrille, Gehörschutzkapseln und feste Schuhe mit einer rutschhemmenden Sohle sind ebenfalls ein Muss für einen sicheren Umgang mit der Motorsense.

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