Nachhaltige Rasenpflege mit Mulchmähern

Fangen ist nicht alles:
Regelmäßiges Mähen und Düngen gehört zur Rasenpflege. Wer mulcht, erledigt beides in einem Schritt.

Denn: Wird der Grasschnitt nicht gefangen, sondern auf dem Rasen belassen, erhält dieser alle Nährstoffe, die er für einen gesunden Wuchs braucht. Wer regelmäßig mit einem Mulchmäher arbeitet, macht sich und dem Rasen das Leben leicht. Denn der fein geschnittene Grasschnitt, auch Mulch genannt, versorgt das Grün optimal mit Nährstoffen und erhält es gesund und kräftig. Gleichzeitig muss der Grasfangkorb nicht mehr geleert werden - eine nicht unerhebliche Erleichterung: Pro Jahr und Quadratmeter fallen bei einem gut wachsenden Rasen etwa 1,5 bis 2 Kilogramm Schnittgut an.

Wie läuft "Mulchmähen"?
Beim Mulchen mit speziellen Mähern wird das Gras durch spezielle Mulch-Messer und eine besondere Führung des Luftstroms sehr fein zerkleinert. Auf diese Weise kann es nahezu unsichtbar auf der Rasenfläche verbleiben und verrotten. Der Mulch gibt dadurch Nährstoffe als natürlichen Dünger frei. Das gewährleistet eine optimale Rasenpflege und macht zusätzliche Düngemittel überflüssig. Allerdings erfordert das Mulchmähen eine gewisse Regelmäßigkeit: Einmal pro Woche sollte das Gras geschnitten werden.

Mulch-Kits machen aus Fängern Mulcher
Für alle, die sich nicht sicher sind, ob sie regelmäßig die Zeit finden, den Rasen zu mähen, gibt es serienmäßig Grasfangkörbe, alternativ werden die Mäher mit einem zusätzlichen Mulch-Kit zum Mulchmäher. Dabei wird das verbaute Messer durch das Multi-Messer ersetzt und der Mulch-Einsatz in das Mähgehäuse eingesetzt. Der Grasfangkorb wird zum Mähen dann einfach abgenommen.

Einfache Tipps für ein gutes Mulch-Ergebnis
Gemulcht werden sollte bei möglichst trockenem Gras, auf keinen Fall jedoch kurz nach einem Regenguss. So entstehen keine Grasklumpen. Für ein gutes Mulchmäh-Ergebnis lautet die Faustformel „mäßig aber regelmäßig“: Bei etwa sechs Zentimetern Grashöhe empfehlen Experten den Schnitt auf drei bis vier Zentimeter. Sollte der Rasen dennoch sehr hoch stehen, am besten mehrfach hintereinander und stufenweise abmähen. Der Rasen wird gestärkt, sodass ein schönes Rasenbild entsteht. Auch Moos oder Rasenfilz haben kaum eine Chance, denn Mulchmähen fördert gleichzeitig die Bodenorganismen, die als des Gärtners kleine Helfer dem Rasen wichtige Nährstoffe zuführen, ihn stärken und so keinen Platz für lästiges Kraut lassen.

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